Linz

Zentrum


 


Ab 13. September 2021

Montag, Dienstag und Donnerstag

in Linz - Zentrum

Yrene Dantananda

0650 / 7150256

 



YOGA HILFT GEGEN CORONA

In dieser kritischen Zeit, wo die Angst vor Corona das Leben der meisten Menschen bestimmt, kann man sich die Frage stellen: Soll ich mich zurückziehen und warten, bis die Pharmaindustrie mit einem Impfstoff das Problem gelöst hat ? Oder: Soll ich versuchen – soweit als möglich – meine Widerstandskraft zu stärken, um zu der überwiegenden Mehrzahl der Menschen zu gehören, die eine mögliche Virusinfektion gut überstehen ? Wir haben uns für eine – möglichst tägliche – Stärkung der Widerstandskraft entschieden.

Aber eines Vorweg: Wir möchten dabei, das alle geltenden Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden: 1) Hygiene – Hände waschen bzw. desinfizieren 2) Auf den Baby-Elefant aufpassen – also Abstand halten 3) Wenn das nicht möglich ist – Mund/Nasenschutz verwenden.

„Wir haben ein Immunsystem, das uns schützt...Das ist nämlich das einzige, das wir gegen Viren haben - unser Immunsystem. Und das muss gestärkt werden, nicht geschwächt werden in dieser Situation. Das Gegenteil wird aber gerade mittlerweile propagiert.“ sagt Dr. CLAUS KÖHNLEIN, Facharzt für Innere Medizin in Kiel und Autor des Buches „Virus-Wahn“.

Beim checken unseres YOGA-ORIGINAL-Programms konnten wir feststellen, dass das meiste dafür geeignet ist, die Widerstandskraft bzw. das Immunsystem zu stärken.

Yoga gegen Corona

Mit Yoga kann man viel tun, um sich gegen den Corona-Virus zu wappnen. Mit Techniken zur Stärkung der eigenen Immunkraft, um nicht zum leichten Opfer von Viren zu werden. Diese Techniken stärken auch das Immunsystem für eine Grippewelle.

8 Tipps, um mit Yoga die Immunkraft zu stärken

Unseren Yoga-Teilnehmern werden folgende Trainings-Schwerpunkte zum Üben angeboten:

1. Entspannung - Techniken zur Selbst-Beruhigung, um sich von der grassierenden Panik-stimmung zu lösen. Dazu gehören natürlich Tiefenentspannung in der Rückenlage (Shavasana) und auch Meditation in verschiedenen Varianten. Denn im Zustand der Entspannung arbeitet das Immunsystem mit voller Leistung. Bei Stress wird es herunter gefahren. Also regelmäßig vertiefte Ruhe pflegen. Dazu gehört auch – auf Stressabbau ausgerichtete - einfache und sanfte Atemübungen, die vor allem die tiefe Bauchatmung im Visier haben.

2. Bewegung - die den gesamten Kreislauf in Schwung bringt. Das können einerseits - zum Aktivieren - Sonnengrüße sein, bestenfalls in der frischen Luft - oder ähnliches. Es geht letztlich darum das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen, denn das bringt auch das Immunsystem mit in Schwung.                                                                                                                                                                                                                                  Und besonders 'Asanas', die gymnastischen Körperstellungen des Hatha-Yoga. Wichtig sind hierbei weder Sportlichkeit noch Akrobatik. Für viele auf optische Fitness orientierte Yogalehrer/Innen bedeutet das, dass sie zu völlig anderen Schwerpunkten Yoga anleiten müssen. 'Corona-Yoga' hat weniger Muskel- und Skelettorientierung, dafür mehr Achtsamkeit auf die inneren Organe – wie es in der Yoga-Therapie sowieso im Vordergrund steht.

3. Harmonisierung von Hormonsystem und Nervensystem – die neuronale und hormonelle Balance steht in unmittelbarer Wechselwirkung mit den zahllosen Gleichgewichtsübungen, die im Yoga ausgeführt werden. Denn wer beispielsweise die Baum-Stellung (Vrikshasana) übt, oder andere anspruchsvolle Gleichgewichtsübungen, der stellt eine Anforderung an sein Nervensystem. Dem bleibt dann gar nichts anderes übrig, als die zugehörigen antagonis-tischen Teilsysteme aufeinander einzustimmen. Sonst kippt man um.

4. Bauchmassage - zur Förderung der Durchblutung und Lebendigkeit des Darms. Denn hier “wohnt” bekanntermaßen das Immunsystem. Ein Teil der hier genannten Bewegungsteile entfaltet hier seine Wirkung, denn wenn wir uns gut bewegen, dann bewegen wir den Magen-Darm-Trakt ebenfalls. Zur Bauchmassage eignet sich übrigens ganz besonders unser entspanntes Bauchkreisen (von 'Lauliki' abgeleitet).

5. Thymusaktivierung – die Thymusdrüse sitzt in der Mitte hinter dem Brustbein und erfüllt wichtige Aufgaben im Bereich des spezifischen Immunsystems. Sie erreichst du mit der Stimmübung des OM und der Summ-Atmung (Brahmari). Übe 'Brahmari' in einem Ton, der im Bereich der Thymusdrüse schwingt.

Und damit wären wir beim allerwichtigsten Trainingsschwerpunkt zur Vorbeugung gegen Corona angelangt:

6. Kumbhakas – ganz besonders die ganz typischen Atemübungen des Original-Hathayoga - in stilvoller Sitzstellung - trainieren die Lunge optimal, um gegen Viren gewappnet zu sein !

7. Schilddrüsenharmonisierung - auch die Schilddrüse ist eine wichtige Komponente des Immungeschehens. Dafür gibt es beispielsweise Jalandhara-Bandha. Auch Ujjayi ist wichtig. Nur darf es keinesfalls zu einer Reizung der Schleimhäute führen, deshalb unbedingt sehr sanft üben. Für Bhastrika gilt dasselbe.                                                                                                                                                                                                                    

8. Leber- und Milz-Aktivierung  – Beide Organe spielen zusammen mit dem Darm im unspezifischen Immunsystem eine wichtige Rolle. Yogamäßig kommen wir hier jedenfalls in den Bereich der 'Siegel' (Mudras und Bandhas). Mit Techniken wie Kapalabhati, Uddiyana-Bandha und Maha-Bandha wird die Bauchdurch-blutung richtig angekurbelt. Das fördert auch die Leberaktivität und die gesamte Ausscheidung. Der Körper wird seinen Ballast los, das Immunsystem ist weniger belastet und hat freie Bahn seine Kräfte zu entfalten.

Das sind einige wichtige Hinweise, um mit gezieltem Einsatz von Yoga-Praktiken die Immunkraft zu stärken.

Im Yoga werden wir jetzt verstärkt die hier aufgezählten Yoga-Praktiken üben. Das hilft allen Teilnehmern etwas für sich zu tun - was ist in jedem Fall besser ist, als sich hilflos zurückzuziehen. Außerdem bekommen unsere Teilnehmer Hilfsmittel (Skripten, CDs), um in ihrem eigenen Umfeld aktiv zu werden, und diese Yoga-Übungen an ihre Lieben weiter zu geben.                                                                                                                                                           Yoga einmal pro Woche im Kurs ist allerdings zu wenig. Yoga wirkt besonders, wenn man regelmäßig übt. Im Idealfall jeden Tag zuhause.

Nehmen wir den schlimmsten Fall: Man erkrankt an Corona so schwer, dass man in der Intensivstation behandelt werden muss - dann gehört zur abschließenden Therapie ein intensives Atemtraining. Darum kann man davon ausgehen, dass man einen schweren Verlauf verhindern kann, wenn man vorher schon intensives Atemtraining macht.

Wappne Dich für Covid-19: YOGA-PRANAYAMA ALS VORBEUGUNG

Durch Corona ist nichts mehr, wie es vorher war. Durch die dauernden Verordnungen, Kontakte zu vermeiden, sind wir doch sehr eingeschüchtert und somit in unserer Freiheit eingeschränkt. Als langjährige Yoga-Praktizierende fragten wir uns, ob es trotzdem nicht besser ist, sich gegenseitig – unter Beachtung der Vorsichtsregeln - durch regelmäßige Zusammenkünfte zu motivieren, um mit den vielen Mittel des Yoga sich aktiv gegen Corona zu schützen. Bestätigung für unsere Corona-Prophylaxe mit Yoga kommt auch von einer Ärztin, die gleichzeitig auch eine begeisterte 'Yogini' ist. Nachdem sie über die neuartige Lungenkrankheit informierte, meinte sie beschwichtigend: «Aber ihr seid ja super vorbereitet!» Und ergänzte : «Mit eurem Pranayama!»

Pranayama ist ein fester Bestandteil des Original-Yoga. Der Begriff «Pranayama» setzt sich aus den beiden Sanskrit-Worten «Prana» (Lebensenergie) und «Ayama» (Ausdehnung, Kontrolle) zusammen. Die Bezeichnung für die Yoga-Atemübung bedeutet also frei übersetzt «Ausdehnung der Lebensenergie». Oder einfacher: Wer regelmäßig yogische Atemübungen macht, vergrößert sein Lungenvolumen und stärkt sein Immunsystem. Wir legen darum auf die Pranayamas, die Atemübungen des Hatha-Yoga, größten Wert.

CORONA-PROPHYLAXE MIT ATEMÜBUNGEN

Als Unterstützung gegen Corona empfehlen wir euch also Pranayama, um eure Lunge und das Immunsystem zu stärken. Am Besten jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen kräftig durchatmen  - zumindest eines unserer 10 Minuten-Pranayamas in die morgendliche Routine integrieren.

Eine gesunde Lunge hält zwar Corona nicht fern. Wer sich mit dem Virus ansteckt, ist infiziert, klar. Doch im Fall der Fälle ist die Wahrscheinlichkeit für einen milden Verlauf der Krankheit Covid-19 größer, wenn die Lungenflügel intakt sind.

Und wir wünschen euch, nach dieser Lektüre viel Spaß beim Üben: Mindesten 2mal in der Woche 30 Minuten Yoga-Pranayama und die Lunge ist gut vorbereitet.

Namasté - bleibt gesund und schaut Euch folgendes Video an.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2108&v=ZkKk_SUkW-w&feature=e...

YOGA-VEREIN 77

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